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ORGANIZER;CN=ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe:MAILTO:info@zkm.de
LOCATION:Zentrum für Kunst und Medien ZKM
SUMMARY:MARS!
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Konzeptausstellung=0D=0A=0D=0A    Was w=C3=A4re\, wenn wir die Mars-Besiedelung nich
 t den Superreichen =C3=BCberlassen\, sondern als gemeinschaftliches\, demokra
 tisches Projekt angehen w=C3=BCrden? Was w=C3=BCrden wir tun\, wenn wir noch
  einmal von vorn anfangen k=C3=B6nnten?      In 2026 fliegen wir gemeinsam 
 zum Mars\, um die Erde zu retten. In der Konzept-Ausstellung     MARS!    st
 ellen wir die Ergebnisse und Ideen der f=C3=BCnf Prototypen-Workshops aus\, 
 die zeigen\, dass eine Mars-Besiedelung und das\, was wir auf einer klimaver
 =C3=A4nderten Erde br=C3=A4uchten\, nicht so weit auseinanderliegen. Die Aus
 stellung pr=C3=A4sentiert f=C3=BCnf Prototypen\, die gemeinsam mit B=C3=BCrg
 erwissenschaftler:innen der     Red Dust Society    in den Bereichen Habita
 t\, Mental Health\, Food\, Governance und Resource Management entwickelt wurde
 n. Besucher:innen sind eingeladen\, die Ausstellung aktiv mitzugestalten und
  eigene Ideen beizusteuern =E2=80=93 denn alle F=C3=A4higkeiten\, die wir f
 =C3=BCr eine demokratische Mars-Siedlung brauchen\, sind auch hier auf der E
 rde n=C3=B6tig\, um resiliente Gesellschaften zu schaffen.    Im Projekt    
  MARS! =E2=80=93 Mobilizing Awareness for Resilient Societies!    hat das Z
 KM | Hertzlab als Zukunftsabteilung des ZKM genau dieses Gedankenexperiment
  gewagt. Statt auf einer brennenden Erde zur=C3=BCckzubleiben und zuzusehen
 \, wie die Reichen in rote Gefilde aufbrechen\, haben wir den Mars zu einem P
 rojekt f=C3=BCr uns alle gemacht. In f=C3=BCnf Prototypen-Workshops haben W
 issenschaftler:innen und Citizen Scientists als     Red Dust Society    gem
 einsam gestaltet und ausprobiert\, wie die Mars-Migration aussehen k=C3=B6nn
 te. Im Laufe des Projekts wird deutlich: Alle F=C3=A4higkeiten\, die wir f
 =C3=BCr ein =C3=9Cberleben auf dem Mars br=C3=A4uchten\, sind auch hier auf 
 der Erde n=C3=B6tig\, um uns auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. 
 Und so fliegen wir letztlich zum Mars\, um die Erde zu retten\, mit dem Wisse
 n und den Werkzeugen\, die wir brauchen\, um schon heute mit einer besseren G
 esellschaft anzufangen.      Die f=C3=BCnf Prototypen      Habitat      Wie
  sieht ein MARS!-Habitat aus? Ein Lebensraum\, der extreme Wetterbedingungen
  aush=C3=A4lt\, ist nicht nur auf dem Mars =C3=BCberlebenswichtig. Angesicht
 s zunehmender Klimaextreme auf der Erde =E2=80=93 von Hitzewellen bis =C3
 =9Cberschwemmungen =E2=80=93 sind resiliente Wohnformen auch hier gefragt. 
 Der Prototyp zeigt innovative Ans=C3=A4tze f=C3=BCr modulare\, anpassungsf
 =C3=A4hige Architekturen\, die sowohl auf dem roten Planeten als auch in kli
 magestressten Regionen der Erde funktionieren. Eure Idee fehlt in unserer S
 ammlung? Zeichnet und beschreibt euer ideales Mars-Habitat in der Ausstellu
 ng.      Mental Health      Einsamkeitskrise nicht nur auf fremden Planeten
  =C3=BCberwinden: Die psychischen Herausforderungen einer Mars-Mission =E2
 =80=93 Isolation\, r=C3=A4umliche Enge\, fehlende nat=C3=BCrliche Umgebung 
 =E2=80=93 spiegeln Probleme wider\, die bereits heute viele Menschen auf der
  Erde betreffen. Der Prototyp entwickelte Strategien und Systeme zur mental
 en Gesundheitsvorsorge\, die sowohl f=C3=BCr Astronaut:innen als auch f=C3
 =BCr Menschen in urbanen Verdichtungsr=C3=A4umen oder isolierten Gemeinscha
 ften relevant sind. K=C3=B6nnen uns Roboter und Maschinen bei der Bew=C3=A4
 ltigung von Stress und Einsamkeitsgef=C3=BChlen helfen? In der Ausstellung 
 k=C3=B6nnt ihr es ausprobieren.      Food      Wenn die Kuh nicht zum Mars 
 fliegt\, was essen wir dann? Auf einem Planeten ohne Atmosph=C3=A4re\, Wasser
  und fruchtbare B=C3=B6den muss Nahrungsmittelproduktion v=C3=B6llig neu ge
 dacht werden. Der Prototyp hat nachhaltige Ern=C3=A4hrungssysteme erforscht
 \, die mit minimalen Ressourcen auskommen =E2=80=93 Ans=C3=A4tze\, die angesi
 chts von Klimawandel\, Wasserknappheit und wachsender Weltbev=C3=B6lkerung a
 uch auf der Erde dringend gebraucht werden. In einem Zukunftsbankett haben 
 wir uns durch alternative Proteinquellen von Algen bis Insekten gekostet un
 d uns dar=C3=BCber informiert\, was der menschliche Organismus zum =C3=9Cber
 leben braucht.      Governance      Lohnt sich der Kapitalismus-Export auf 
 den roten Planeten? Eine Siedlung auf dem Mars b=C3=B6te die Chance\, sozial
 e Ordnungen neu zu denken: Wie k=C3=B6nnen wir Gemeinschaften organisieren\,
  die auch unter Druck funktionieren? Welche Entscheidungsstrukturen brauche
 n wir f=C3=BCr eine gerechte Gesellschaft? Der Prototyp entwickelte alterna
 tive Governance-Modelle\, die demokratische Teilhabe und Ressourcengerechtig
 keit in den Mittelpunkt stellen =E2=80=93 Prinzipien\, die auch f=C3=BCr res
 iliente Gesellschaften auf der Erde fundamental sind.      Resource Managem
 ent      Sauberes Wasser ist nicht =C3=BCberall auf der Erde eine Selbstver
 st=C3=A4ndlichkeit. Wie gehen wir mit Ressourcenknappheit um? Ein Recycling
 -System\, das Ressourcen optimal nutzt\, ist auf dem Mars keine Option\, sonde
 rn =C3=9Cberlebensvoraussetzung. Der Prototyp zeigt geschlossene Kreislaufs
 ysteme\, in denen jeder Tropfen Wasser\, jedes Material z=C3=A4hlt. Diese Tec
 hnologien und Praktiken sind Modelle f=C3=BCr eine Kreislaufwirtschaft\, die
  auch auf einer Erde mit schwindenden Ressourcen und wachsendem =C3=B6kolog
 ischem Druck unverzichtbar wird.        Mitmachen erw=C3=BCnscht      Die A
 usstellung ist keine abgeschlossene Pr=C3=A4sentation hinter Glas\, sondern 
 eine offene Plattform. Ihr seid her(t)zlich eingeladen\, die Prototypen zu t
 esten\, zu kommentieren und eigene Ideen beizusteuern. Denn MARS! ist ein Pr
 ojekt f=C3=BCr uns alle =E2=80=93 und die Zukunft\, die wir gemeinsam gestal
 ten\, beginnt hier und jetzt. =20
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