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Karlsruhe: Veranstaltungskalender

Lesung der LiteraturstipendiatInnen 2019

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Spannende und neue Literatur – Literaturförderung des Landes Baden-Württemberg

16. September 2019, 19 bis 21 Uhr
Ort: Museum für Literatur Prinz-Max-Palais

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt jährlich Stipendien an junge, vielversprechende AutorInnen, die durch ihre Herkunft oder ihr Schaffen mit Baden-Württemberg verbunden sind – in diesem Jahr sind es vier StipendiatInnen:

Kristina Nenninger, geboren 1975 in Lahr (Schwarzwald), studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Psychologie an den Universitäten Mainz und München. Für ihre literarischen Arbeiten erhielt sie das Literaturstipendium der Stadt München (2005). Heute lebt sie in Freiburg im Breisgau.

Nenningers dystopischer Familienroman Warum läuft Kind C Amok? (2017) zeichnet sich durch eine eindringliche, wache, mitunter suggestive Sprache aus.

Julia Rothenburg, geboren 1990 in Berlin, studierte Soziologie und Politikwissenschaft in Freiburg und Berlin. Ihr literarischer Debütroman Koslik ist krank wurde 2015 mit dem Retzhof-Preis für junge Literatur ausgezeichnet und wird derzeit vom NDR als Hörspiel produziert. Die Geschichte auf den verlassenen Gängen unserer Leistungsgesellschaft zeigt mit präzisen Sätzen das große erzählerische Talent der Autorin. 2019 erschien ihr zweiter Roman hell/dunkel.

Tibor Schneider, geboren 1978 im kroatischen Kneževo, hat sich mit seinem Debüt Zimt für Deutschland ganz der dadaistischen Kunst verschrieben. 100 Jahre nach deren Gründung bietet er seine „POSTpOETRY als remix von da-da“ in vielfältigen Variationen an: Mal stehen visuell-typographische, mal sprachlich-auditive Aspekte im Vordergrund.

Mikael Vogel, 1975 in Bad Säckingen geboren, erhielt unter anderem 2002 das Hermann-Lenz-Stipendium. In einer Bestandsaufnahme des Verlorenen ergründen die Gedichte und Essays in seinem aktuellen Band Dodos auf der Flucht. Requiem für ein verlorenes Bestiarium (2018) einen fiktiven Raum verbliebener Spuren. Der Leser bekommt ein Gespür für die individuellen, häufig durch den Menschen verdrängten Wesen. Die berührenden Gedichte versuchen zu bewahren und sind zugleich eine Ermahnung, den Erdball nicht noch weiter zu zerstören.




Veranstaltungsort Museum für Literatur Prinz-Max-Palais

Karlstraße 10, 76133 Karlsruhe

Mitläuferinnen und Macherinnen: Mädchen und Frauen in der extremen Rechten

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Telefon: 0721/133-30 62

popup_icon_info Allgemeine Informationen

Stadtteil: Südweststadt
Postleitzahl: 76137
Bebauungsplan-Nr: 060, 062, 075
Rechtswert (UTM): 455654.94
Hochwert (UTM): 5427560.34
Rechtswert (GK): 3455712.63
Hochwert (GK): 5429292.55
Längengrad: 8.39° ö.L.
Breitengrad: 49.0° n.Br.


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Veranstalter

Literarische Gesellschaft

Webseite des Veranstalters (http://web1.karlsruhe.de/Kultur/MLO/index.php)

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Telefon: 0721 133-3987

PrinzMaxPalais, Karlstraße 10, 76133 Karlsruhe


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