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ORGANIZER;CN=Freundeskreis Botanischer Garten am KIT e.V.:MAILTO:kontakt@kit-gartenfreunde.de
LOCATION:KIT Botanischer Garten
SUMMARY:Botanische Führung: "Starke Frauen in der Biologie
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Betrogen\, bel=C3=A4chelt\, ignoriert =E2=80=93 Ein Blick auf ganz spezielle 
 Erfolgsgeschichten von Frauen in der Biologie=0D=0A=0D=0A  Es hat lange gedauert\, b
 is Frauen in Deutschland =C3=BCberhaupt offiziell studieren durften. In Bad
 en war das beispielsweise ab 1900\, noch gegen den heftigen Widerstand einig
 er m=C3=A4nnlicher Professoren. Die erste Professorin in Deutschland wurde 
 1923 in Hohenheim die Chemikerin und Botanikerin Margarete von Wrangell\, na
 t=C3=BCrlich begleitet von der Fassungslosigkeit einiger Kollegen.       Da
 s wohl bekannteste Beispiel einer Biologin\, die zu Lebzeiten um ihre Anerke
 nnung betrogen wurde\, ist Rosalind Franklin\, die Entdeckerin der Helix-Stru
 ktur der DNA. Ihre Daten wurden ohne ihr Wissen an Watson und Crick weiterg
 egeben\, die daf=C3=BCr den Nobelpreis erhielten.       Mit Spott und Ironie
  wurde zun=C3=A4chst die Entdeckung der springenden Gene durch Barbara McCl
 intock aufgenommen. Damit lie=C3=9Fen sich die Farbvarianten beim =E2=80=9E
 Indianermais=E2=80=9C erkl=C3=A4ren\; die Bedeutung dieser Entdeckung f=C3
 =BCr alle Organismen brachte ihr erst viele Jahre sp=C3=A4ter den Nobelprei
 s ein.       Aber auch lange bevor Frauen zum Studium zugelassen wurden\, ha
 ben Frauen ihren eigenen Weg in die Wissenschaft gefunden. Im 17. Jhdt. von
  der M=C3=B6glichkeit eines Studiums ausgeschlossen\, lernte Maria Sibylla M
 erian von ihrem Vater das Malen und entdeckte ihr Interesse f=C3=BCr die Me
 tamorphose der Insek=C2=ADten von der Raupe zum Schmetterling.=C2=A0 Ihre g
 enaue Beobachtungsgabe machte sie zu einer Pionierin der Metamorphose-Forsc
 hung\, die wissenschaftliche Anerkennung daf=C3=BCr wuchs aber erst im 19. J
 hdt.       In der Geschichte der Biologie gibt es noch etliche Frauen\, die 
 Bemerkenswertes geleistet haben\, aber daf=C3=BCr keine oder nur sehr versp
 =C3=A4tete Anerkennung gefunden haben. Weitere\, teils recht abenteuerliche 
 Frauen-Biografien werden auf der F=C3=BChrung anhand von Pflanzenbeispielen
  illustriert =E2=80=93 aber wir werden auch Biologinnen begegnen\, die sich 
 gegen die m=C3=A4nnliche Dominanz und =C3=9Cberheblichkeit durchsetzen konn
 ten.       Noch ein klein wenig Statistik: Heute stehen Frauen f=C3=BCr etw
 as =C3=BCber 50 % der Studierenden\, aber schon bei den Promotionen sind es 
 nur noch knapp 50 %\, und deutlich weniger bei Habilitationen und Profes=C2
 =ADsuren. Die Chancengleichheit geht auf dem Weg =E2=80=9Enach oben=E2=80
 =9C offensichtlich zunehmend verloren.       Referent: Dr. Max Seyfried    
      Hinweis: Teilnehmerzahl ist begrenzt!=C2=A0=C2=A0 Anmeldung wird desha
 lb empfohlen unter: www.kit-gartenfreunde.de/veranstaltungen    =20
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