Kostenfrei, ohne Anmeldung, Platzanzahl begrenzt
3. Dezember 2026, 17 bis 18.30 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Karlsruhe - Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus
Aaron Bronstein ist elf Jahre alt, als die deutsche Wehrmacht 1941 seine Heimatstadt Winnyzja besetzt. Seine Angehörigen werden verfolgt und ermordet. Er entkommt. Verletzt, allein und auf der Flucht versteckt er sich zwischen Kühen, schlägt sich durch Wälder und Dörfer und begegnet Menschen, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um seines zu retten. Acht Jahrzehnte später erzählt Tanja Korsunska die Geschichte ihres Vaters. Aus seinen Aufzeichnungen, Gesprächen und historischen Zeugnissen entsteht das eindringliche Porträt eines jüdischen Jungen, der überlebt – und zugleich eine Geschichte von Menschen, die sich inmitten von Verfolgung und Gewalt entscheiden, zu helfen. Die Autorin erzählt vom Holocaust in der Ukraine, von Angst und Verlust, Mut und Menschlichkeit – und von Hoffnung, die sich dort behauptet, wo keine mehr sein dürfte.
Tanja Korsunska, geboren 1960 in Dnipropetrowsk, lebt seit 1999 in Deutschland. Sie schreibt Lyrik und Prosa und engagiert sich seit Jahren für Literatur und Kultur. Seit 2012 leitet sie das Literaturstudio „Lister Turm“ in Hannover und organisiert Lesungen und Literaturfestivals. Ihre Texte und ihr Engagement sind geprägt von Fragen der Erinnerung, jüdischem Leben und Familiengeschichte.
In Kooperation mit dem Hauptamt und Kulturamt Karlsruhe.
Zielgruppe: alle Interessierten
Eintritt: kostenfrei, die Anzahl der Plätze ist begrenzt.
Ort: Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus, Lesecafé im EG
Foto: Dina Kobrin , Cover: Bundesarchiv, Bild 183-B10467 / Wette
Ständehausstraße 2, 76133 Karlsruhe
Kontakt
E-Mail: stadtbibliothek@kultur.karlsruhe.de
Telefon: 0721/ 133 4250
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Telefon: 0721 133-4249 und -4250
Ständehausstraße 2, 76133 Karlsruhe