Teil 1: Gegenwart: Wie es ist – und sein könnte
8. Mai 2026, 19.30 Uhr
Ort: Hochschule für Musik Karlsruhe, CampusOne, Wolfgang-Rihm-Forum
Heute, damals, morgen und im Rückblick auf die Zukunft
Ein von der HfM Karlsruhe angezettelter Disput
Nicht nur in Deutschland gehen derzeit Gewissheiten verloren, die vielen bis vor Kurzem noch selbstverständlich zu sein schienen: Dass die Demokratie die beste Staatsform sei, die Würde des Menschen unantastbar und eine Gesellschaft ohne Solidarität undenkbar wären – und nicht zuletzt: Dass die Kunst frei und keiner spezifischen Haltung und Funktion verpflichtet sein müsse.
Verblüffenderweise scheint die Infragestellung der Freiheit und der Funktionslosigkeit der Kunst nicht zuletzt auch von Künstler*innen selbst initiiert und befürwortet zu werden. Aber warum? Wohin könnte diese Haltung führen, worin münden? Wie war das in vergangenen Zeiten? Und was könnten Menschen späterer Generationen über die Freiheit und Funktion von Kunst im Rückblick auf unsere Zukunft berichten? Ist oder war die Vorstellung von Freiheit, wie sie bis gestern noch Konsens zu sein schien, möglicherweise nur eine vorübergehende Phase, eine kurze Episode in der Geschichte der Kunst?
Diesen Fragen werden sich Studierende und Lehrende der HfM Karlsruhe, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, des KIT sowie der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin stellen, indem sie
sich auf offener Bühne mit Phantasie und Argumenten begegnen, während das Publikum aufgefordert ist, sich einzumischen, mitzudiskutieren, Partei und Position zu ergreifen.
Teil 1: Gegenwart: Wie es ist – und sein könnte
Duell oder Duett von
Jörg Mainka & Richard David Precht
Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
Matthias Bruhn
(HfG Karlsruhe)
Vokaloktett Karlsruhe
Julika Hing
Moderation
Chor der HfM Karlsruhe
Studierende der HfM Karlsruhe
Auf die Frage nach der Rolle der Kunst als Provokateurin und Enfant terrible in liberalen Gesellschaften antwortet Richard David Precht in seinem aktuellen Buch: „Eine solche Kunst allerdings ist kaum noch möglich. Denn wie soll sie provozieren, wenn sich immer und überall jemand verletzt fühlt?“ Auf Verletzungen künstlerischer Normen und Konventionen von Komponisten wie Haydn, Beethoven, Webern und nicht zuletzt Hanns Eisler richtet derweil Jörg Mainka Blick und Ohr.
Mit Jörg Mainka und Richard David Precht von der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, Matthias Bruhn von der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, dem Vokaloktett Karlsruhe, dem Chor sowie Studierenden der HfM Karlsruhe.
Die Veranstaltung wird gefördert durch die Riemschneider-Stiftung
Am Schloss Gottesaue 7, 76131 Karlsruhe
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Am Schloss Gottesaue 7, 76131 Karlsruhe