Liederabend
16. Juni 2026, 19.30 Uhr
Ort: Hochschule für Musik Karlsruhe, CampusOne, Wolfgang-Rihm-Forum
Christoph Prégardien,
Tenor
Prof. Hartmut Höll,
Klavier
Werke von Franz
Schubert
und Henri
Duparc
Der Titel „Schwanengesang“, unter dem der Wiener Verleger Franz
Schubert
s zwischen August und Oktober 1828 komponierten vierzehn letzten Lieder nach Gedichten von Ludwig Rellstab, Heinrich Heine und einem von Johann Gabriel Seidl postum veröffentlichte, war eine kluge Marketingstrategie. Der Titel spielt auf den antiken Mythos an, wonach der Schwan im Sterben seine Stimme zum Todesgesang erhebt. Dass Schubert die Lieder im Bewusstsein des nahen Todes komponiert habe, war eine Legende, geeignet, kaufwillige Neugier beim Publikum hervorzurufen.
Henri
Duparc
(1845-1934) zählt zu den unbestrittenen Meistern der Melodie, dieser französischen Form des deutschen Kunstliedes, und ist doch hierzulande fast noch ein Geheimtipp unter den französischen Liedkomponisten. Ein Grund dürfte die tragische Biografie des Komponisten sein, der bereits 1885 wegen eines Nervenleidens sein musikalisches Schaffen ganz aufgeben musste. Zudem war er ein extrem selbstkritischer Komponist, der viele seiner Werke vernichtete. Seine wunderbaren, aber gleichzeitig auch anspruchsvollen Lieder verlangen vom Interpreten sowohl Unbekümmertheit als auch Erfahrung, sowohl Expressivität als auch kontemplative Zurückhaltung. jpc
Tickets: 15 € / 10 € (erm)
Der Vorverkauf wird am 15. März freigeschaltet
Am Schloss Gottesaue 7, 76131 Karlsruhe
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Webseite des Veranstalters (http://www.hfm.eu)
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Am Schloss Gottesaue 7, 76131 Karlsruhe