mit Werken von Gubaidulina, Glière & Tschaikowski
14. Dezember 2026, 19.30 Uhr
Ort: Badisches Staatstheater, Großes Haus
Das Märchen um ein Stück Schulkreide, das sich danach sehnt, die Sonne und das Meer zeichnen zu dürfen, inspirierte die russische Komponistin Sofia Gubaidulina 1971 zu ihrem Orchesterstück
Märchenpoem
: „Das Märchen erschien mir so symbolhaft für das Schicksal eines Künstlers, dass bei mir eine sehr persönliche Beziehung zu dieser Arbeit entstand.“
Der in Kiew geborene, deutschstämmige Komponist Reinhold Glière verfolgte mit seiner Musik das Ziel, „Freude zu bereiten, das Herz zu berühren und das Ohr zu erfreuen“. In seinem neoromantischen
Hornkonzert
von 1950 verband er entsprechend technische Brillanz mit dem warmen, singenden Ton des Soloinstruments.
Peter Tschaikowskis
5. Sinfonie
aus dem Jahr 1888 gilt als seine „Schicksalssinfonie“. Ohne programmatisch zu sein, drückt sie nach eigenem Bekunden des Komponisten aus, „wofür es keine Worte gibt, was aber aus der Seele drängt und ausgesprochen sein will." So führt ein musikalisches Schicksalsthema vom zurückhaltenden Beginn über einen eleganten Walzer bis hin zum triumphalen Finale.
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