Soni lebt mit ihrer Schwester und ihren Eltern in einem wunderschönen Haus in der Kriegsstraße 120 in Karlsruhe. Sie hat Freund:innen und spielt gerne Fußball. Es wäre alles gut, wenn es nicht das Jahr 1934 wäre, die Nazis seit einem Jahr an der Macht wären und Jüdinnen und Juden zum Feindbild erklärt hätten. Denn Soni und ihre Familie sind jüdisch, wenn auch nicht besonders gläubig. Sonis Vater ist sogar der bekannte Architekt und Komponist Richard Fuchs, aber auch das schützt sie nicht. Schweren Herzens verlassen sie ihr Heimatland und fliehen nach Neuseeland. Doch die Ereignisse in Deutschland holen sie auch in der Ferne ein …
Lisa Sommerfeldt
beweist in diesem Auftragswerk einmal mehr ihr Feingefühl für diese Epoche deutscher Geschichte. Anhand unzähliger Tagebuch- und Archiveinträge, Fotos und Gespräche mit Angehörigen katapultiert sie uns ins Karlsruhe der 1930er-Jahre und erzählt uns den fesselnden Weg der historischen Familie Fuchs.
Eine Kooperation mit dem Digitaltheater
Gefördert aus Projektmitteln für Kinder- und Jugendtheater durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag GmbH. Frankfurt am Main
Tages- & Abokasse im K. (K-Punkt)
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