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Workshop von Seung Kwan Lee

Floor to Flow

20. September 2026, 11 bis 14 Uhr
Ort: TanzAreal Karlsruhe


 

[EN]

This class is structured with 4 sections: Warm-up, Floor Work, Improvisation, and Choreography.

The goal of the session is to experience diverse approaches to training the body and to create different entrances into movement.

Through the Warm-up section, we will train the strength and mobility of the body — preventing injury, acknowledging body capacities, and activating muscles. It will go through checking the range of movement while engaging muscles and staying mobile in difficult shapes or positions of the body.

After that, the Floor Work section will begin, which is structured with 2 parts: locomotion & stationary. With locomotion, we will discover how to travel through sliding, crawling, rolling, etc. With stationary, we will discover how to turn, make loop movements, and transition between movements. Through these, we will learn how to be in contact with the floor in a comfortable and relaxed body state, and how to be solid and stable.

Then the Improvisation part will follow. In this section, we will focus on body awareness: where our body parts are placed in space, how many layers of conscious movement can happen at the same time, where we get the impulse to begin a movement, and how movements can have dynamics. Lastly, in the Choreography section, we will learn choreography that combines urban and contemporary material, incorporating what we've done in the previous sections.

INFO:

- Level: Intermediate/Advanced
- Ort: TanzAreal Karlsruhe
- Bitte bringt euch bequeme Kleidung und Wasser mit
- Teilnahmegebühr: 30-45 Euro je nach eigenen Ressourcen
- Anmeldung: bis 8.09.unter https://pretix.eu/tanzareal/floortoflow
- Bei Fragen: workshop@tanzareal.de

BIO:

Seung Hwan Lee is a South Korean choreographer, dancer, and web developer based in Mannheim, Germany. His work moves between contemporary choreography and conceptual rigor, exploring how instinct, identity, and silence survive inside constructed systems. Recurring themes of survival, identity displacement, and cultural alienation are staged with spare means and a precise attention to space and silence.

He holds a BA from the Korea National University of Arts (K-ARTS), Seoul, and was awarded 1st Prize & Audience Award for Best Dance Solo at the Euro-Scene Competition in Leipzig, as well as 2nd Prize at the Netherlands Choreography Competition, both for his solo Unpaved Road. His recent choreographic works include Liminal Threshold(2026), Colonialism: The Weight of Sound (2025), and Masturpiece: Major Tom (2025), presented at venues including Theater Felina Mannheim, Platform 14 Berlin, and the Hundertpro Festival.

As a dancer, he has worked with companies and artists such as Norrdans (Sweden), La_Trottier Dance Company, and Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, and has held residencies at Lake Studios Berlin, LAB Mannheim, and the Heidelberg Choreographisches Centrum.


------- [DE]

Floor to Flow

Dieser Kurs ist in 4 Abschnitte gegliedert: Warm-up, Floor Work, Improvisation und Choreografie.

Das Ziel der Einheit ist es, verschiedene Ansätze im Körpertraining zu erleben und unterschiedliche Zugänge zur Bewegung zu entdecken.

Im Warm-up trainieren wir Kraft und Mobilität des Körpers — zur Verletzungsprävention, zur Wahrnehmung der eigenen Körpermöglichkeiten und zur Aktivierung der Muskulatur. Dabei überprüfen wir den Bewegungsradius, engagieren die Muskulatur und bleiben beweglich in schwierigen Körperformen und -positionen.

Danach beginnt der Floor Work-Abschnitt, der in 2 Teile gegliedert ist: Lokomotion & Stationär. Mit der Lokomotion entdecken wir, wie wir uns durch Gleiten, Kriechen, Rollen usw. fortbewegen können. Im stationären Teil erforschen wir Drehungen, Schleifenbewegungen und Übergänge zwischen Bewegungen. Dadurch lernen wir, in einem angenehmen und entspannten Körperzustand in Kontakt mit dem Boden zu sein — und gleichzeitig Stabilität und Festigkeit zu entwickeln.

Anschließend folgt die Improvisation. In diesem Abschnitt konzentrieren wir uns auf die Körperwahrnehmung: Wo befinden sich unsere Körperteile im Raum? Wie viele Ebenen bewusster Bewegung können gleichzeitig stattfinden? Woher kommt der Impuls, eine Bewegung zu beginnen? Und wie können Bewegungen Dynamik entwickeln?

Abschließend erlernen wir im Choreografie-Abschnitt eine Choreografie, die urbane und zeitgenössische Bewegungsmaterialien verbindet und das aufgreift, was wir in den vorangegangenen Abschnitten erarbeitet haben.


BIO:

Seung Hwan Lee ist ein südkoreanischer Choreograf, Tänzer und Webentwickler mit Sitz in Mannheim. Seine Arbeit bewegt sich zwischen zeitgenössischer Choreografie und konzeptioneller Strenge und untersucht, wie Instinkt, Identität und Stille innerhalb konstruierter Systeme überleben. Wiederkehrende Themen wie Überleben, Identitätsverschiebung und kulturelle Entfremdung werden mit reduzierten Mitteln und einer präzisen Aufmerksamkeit für Raum und Stille inszeniert.

Er hat einen BA der Korea National University of Arts (K-ARTS) in Seoul und wurde beim Euro-Scene Wettbewerb in Leipzig mit dem 1. Preis und dem Publikumspreis für das beste Tanzsolo ausgezeichnet sowie beim Netherlands Choreography Competition mit dem 2. Preis — beide für sein Solo Unpaved Road. Zu seinen jüngsten choreografischen Arbeiten zählen Liminal Threshold (2026), Colonialism: The Weight of Sound (2025) und Masturpiece: Major Tom(2025), die u. a. im Theater Felina Mannheim, auf Platform 14 Berlin und beim Hundertpro Festival gezeigt wurden.

Als Tänzer hat er mit Compagnien und Künstler*innen wie Norrdans (Schweden), La_Trottier Dance Company und dem Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau zusammengearbeitet und Residenzen in den Lake Studios Berlin, im LAB Mannheim und im Heidelberg Choreographischen Centrum absolviert.


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TanzAreal Karlsruhe

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Das TanzAreal gibt es seit  2023 als eigenen Raum für die freie Tanzszene in Karlsruhe.

Hier wird ein Begegnungsort geschaffen für neue Produktionen, Training und Workshops im Bereich des zeitgenössischen Tanzes. Dieses Projekt soll sich zukünftig weiterentwickeln und regionalen Künstler*innen und Tanzinteressierten neue Strukturen bieten, um künstlerische Ideen zu entwickeln und sich zu vernetzen.

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Das TanzAreal gibt es seit  2023 als eigenen Raum für die freie Tanzszene in Karlsruhe.

Der Verein setzt sich für die Aufrechterhaltung und Gestaltung dieses Vorhabens ein. Hier wird Raum geschaffen für neue Produktionen, Training und Workshops im Bereich des zeitgenössischen Tanzes. Dieses Projekt soll sich zukünftig weiterentwickeln und regionalen Künstler*innen und Tanzinteressierten neue Strukturen bieten, um künstlerische Ideen zu entwickeln und sich zu vernetzen.

Webseite des Veranstalters (https://tanzareal.de/)

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