Karl August Varnhagen von Ense, Wilhelm Hensel (1822)
Inschrift: Was im Leben uns verdrießt / man im Bilde gern
genießt. (Goethe) Berlin, den 27. Juli 1822. K. A. Varnhagen von Ense
Datei:Wilhelm
Hensel - Karl August Varnhagen von Ense 1822.jpg - Wikimedia Commons
Karl August Varnhagen von Ense kennt man – Ironie der
Geschichte, sonst ist es umgekehrt – gemeinhin als den Ehemann der Saloniere
Rahel Levin. Nur wenig ist heute noch bekannt über seine beinahe
unüberschaubare Publizistik als preußischer und dennoch liberaler Politiker und
Historiograph der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sein Leben war reich an
Feldzügen, Begegnungen mit den Größen seiner Zeit, Aufgaben und Zielen, die er
getreulich notierte und so ungewöhnliche Einblicke für die Nachwelt festhielt.
In ihrem Vortrag erinnert die Schauspielerin und Publizistin Steffi Böttger an ihn und seine Texte, die teils von ruhigem Gleichmaß, teils mutwillig und schalkhaft sind, und beleuchtet dabei besonders seine Zeit als preußischer Gesandter am Hof in Karlsruhe.
Referentin:
Steffi
Böttger
, Leipzig
Eintritt Mitglieder 3,00 EUR, Nichtmitglieder 6,00 EUR, Studierende frei
Karlstraße 10, 76133 Karlsruhe
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Webseite des Veranstalters (https://goethe-gesellschaft-karlsruhe.de)
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