Johan Peter Hebel, Pastellmalerei auf Papier von Philipp
Jakob Becker (1807);
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bildnis_Johann_Peter_Hebel_HMB_1961-50.jpg
Er „verbauert, auf die naivste, anmutigste Weise, durchaus
das Universum“, so urteilte Goethe über Johann Peter Hebel. Nur, was hat der
Bauer auf der Venus zu suchen? Es „müssen darauf lebendige und vernünftige
Geschöpfe wohnen, wie auf unserer Erde“, schrieb Hebel 1811 in seinen
„Betrachtungen über das Weltgebäude“. Mit diesen Geschöpfen zusammen blickt der
Hausfreund Hebel auf die Erde herab und findet sie nicht. Wie kann das sein? Im
Zeitalter von KI und kommerzieller Raumfahrt scheint es angebracht, mit Hebel
die Welt und deren Ordnung erneut zu vermessen: „Allein das Auge des Verstandes
sieht mehr als das Auge des Leibes.“
Referent:
Prof. Dr. Jan Knopf
Knopf ist Leiter der
Arbeitsstelle Bertolt Brecht am KIT - Karlsruher Institut für Technologie und
Mitherausgeber der "Großen kommentierten Berliner und Frankfurter Ausgabe der
Werke Bertolt Brechts" sowie von Peter Hebels "Gesammelte Werke,
Kommentierte Lese- und Studienausgabe in sechs Bänden".
Eintritt Mitglieder 3,00 EUR, Nichtmitglieder 6,00 EUR, Studierende frei
Karlstraße 10, 76133 Karlsruhe
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