Perspektiven aus der Sprachwissenschaft für eine praktikable Umsetzung
16. März 2026, 19 bis 20.30 Uhr
Ort: digital
Wie lässt sich Geschlecht in der Sprache sichtbar machen – und wo stößt das an Grenzen? Ob Genderstern, Doppelpunkt oder Binnen-I: Schreibweisen wie „Schüler*innen“ oder „Ärzt:innen“ werfen Fragen auf – zur Lesbarkeit, zur Aussprache und zur gesellschaftlichen Wirkung. Während manche das sogenannte generische Maskulinum für ausreichend halten, fordern andere bewusst inklusive Formen, um Frauen und nicht-binäre Menschen gleichermaßen anzusprechen. Welche sprachlichen Strategien ermöglichen mehr Geschlechtergerechtigkeit und welche Herausforderungen gehen damit einher?
Im Webtalk schauen wir aus sprachwissenschaftlicher Perspektive: Welche Forschungsergebnisse gibt es zu Sprache und Geschlecht? Inwiefern prägt Sprachgebrauch soziale Wirklichkeiten? Welche Lösungsansätze werden im öffentlichen Diskurs diskutiert – welche davon sind auch im Alltag praktikabel?
Referent*in: Dr. Lovis Noah Cassaris; Cassaris arbeitet in der Hochschul- und Wissenschaftskommunikation, ist als Autor*in tätig und freiberuflich Coach für geschlechtergerechte Sprache
kostenfrei
Anmeldung: bitte bis 12.3. bei eeb.karlsruhe@kbz.ekiba.de oder über die angegebene Homepage
Foto: (c) wolfgang eckert/pixabay
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