Betrachtungen auch zur Ukraine
28. April 2026, 19 bis 20.30 Uhr
Ort: Ulrich Bernays-Saal, Volkshochschule Karlsruhe
Vier Jahre nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine stellt sich die Frage, warum dieser Krieg und auch andere bewaffnete Konflikte so lange dauern und was nach einem Ende des Tötens und Kämpfens folgt.
Der Konfliktforscher Gerald Schneider, Professor für Internationale Politik an der Universität Konstanz seit 1997, analysiert für die Kriege der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte die Dauer von Konflikten und wie es sich auswirkt, wenn das Ringen in einem Patt, der Niederlage einer Seite oder einem Waffenstillstand endet. Der Vortragende nutzt die Erkenntnisse aus der vergleichenden Analyse von Konflikten, um Szenarien für einige derzeit kriegsgebeutelten Regionen wie die Ukraine, Gaza und Syrien zu entwerfen.
Gerald Schneider ist Ordinarius für Internationale Politik am Fachbereich für Politik- und Verwaltungswissenschaft der Universität Konstanz, Herausgeber der Zeitschrift "European Union Politics" und Beiratsmitglied des "Journal of Conflict Resolution" seit 2006.
Sylvia M. Felder, Regierungspräsidentin des Regierungspräsidiums Karlsruhe und Vorstandsmitglied des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Baden-Württemberg, wird in den Vortrag einleiten.
Dienstag, 28.04.26, 19:00 - 20:30 Uhr
vhs (Hofgebäude, Ulrich-Bernays-Saal)
Kaiserallee 12e
76133 Karlsruhe
Die Teilnahme ist kostenfrei.
In Kooperation mit:
vhs Karlsruhe
Politisches Bildungsforum Baden-Württemberg Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.
Kaiserallee 12e, 76133 Karlsruhe
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