Die globale Energiewende erhöht den Bedarf an Rohstoffen wie Lithium rasant. Besonders in den Andenregionen Südamerikas wird der Abbau immer weiter vorangetrieben. Doch welche Auswirkungen hat dieser Rohstoffboom auf die Menschen vor Ort, auf Wasserressourcen, Böden und die Ernährungssicherheit?
13. Oktober 2026, 19 Uhr
Ort: Weltladen Karlsruhe, Lammstraße
Der Vortrag beleuchtet die konkrete Verbindung zwischen Rohstoffabbau, Landwirtschaft und globalem Konsumverhalten. Im Mittelpunkt steht an diesem Abend Bolivien – ein Land mit großer biologischer und kultureller Vielfalt und mit traditionellen Lebensmitteln wie Quinoa, das weltweit als „Superfood“ geschätzt wird. Für viele Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ist Quinoa jedoch weit mehr als ein Trendprodukt: Es ist Teil ihrer Lebensgrundlage und Ernährungssouveränität. Anhand konkreter Beispiele zeigt Patricia Illanes Wilhelm von Brot für die Welt, wie nachhaltige Landwirtschaft und fairer Handel zur regionalen Ernährungssicherheit beitragen können. Gleichzeitig geht es um die Frage, wie gerechte Handelsbeziehungen gestaltet werden können und welche Verantwortung wir als Konsumentinnen und Konsumenten tragen. Im Anschluss gibt es eine Verkostung fair gehandelter Quinoa-Produkte von GEPA.
Eine Veranstaltung von Brot für die Welt in Kooperation mit dem Weltladen Karlsruhe im Rahmen der Fairen Wochen Karlsruhe.
Foto: Brot für die Welt
Lammstr. 7a, 76133 Karlsruhe
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