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where resistance dies

Performance von Ferdinand Waltz

17. Juli 2026 bis 17. Juli 2027, 20 bis 21 Uhr
Ort: Alter Schlachthof Pförtnerhäuschen


 

Die Performance »where resistance dies« stellt sich die Frage, ob eine Welt multipler Krisen sich auch auf eine dystopische Gesellschaft zubewegt. Viele Menschen fühlen angesichts von Gewalt, Krisen und Ängsten Machtlosigkeit und Überforderung. Ein Coping-Mechanismus, der ihnen sagt, sich nicht mehr mit den Themen auseinandersetzen zu wollen, nicht mehr über Politik reden zu wollen, sich nicht mehr täglich den Bildern der Gewalt und des Krieges auszusetzen, und nicht mehr die schwierigen und harten Dialoge führen zu wollen, setzt zunehmend ein.

Man lenkt sich ab. Man lenkt sich ab mit Routinen, mit Aufgaben; und mit Drogen. Schlussendlich findet jeder eine Droge, die dafür sorgt, alles endlich einmal vergessen zu können. Und auch wenn dieser Wunsch, alles auszuschalten, verständlich ist, stellt sich die Frage: Verliert eine Gesellschaft damit den Kampf gegen die Gewalt und Terror? Was, wenn irgendwann das Aufbegehren gegen das Unrecht dem Vergessen durch den Rausch einer Droge unterliegt? Wenn die Möglichkeit besteht, sich immer in eine heile Welt zu flüchten, ist das nicht irgendwann verlockender, als zu kämpfen und sich aufzubäumen?

Die Performer*innen durchleben live einen rauschähnlichen Zustand, und erschaffen kurzzeitig einen fast utopischen Ort, der im nächsten Moment wieder zusammenbricht; das Ende des Rausches, die Realisation der noch andauernden Gewalt; wieder ein Rausch, wieder Vergessen. Diese drei Phasen werden aufgegriffen, wobei die Zuschauer*innen quasi »hautnah« in die Gefühle in den verschiedenen Stadien mitgenommen werden.

Die Performance wird von Live-Modular-Techno des Musikers Paul Tebbert begleitet. Die sich in Schleifen immer weiter aufdrehende rhythmische Musik, einem »Rausch« auf musikalischer Ebene vergleichbar, verstärkt die verschiedenen Phasen der Performance.

Besetzung
Konzept, Choreographie: Ferdinand Waltz, Musik: Paul Tebbert Text: Rabea Sene, Visuals: Lorenz Hohn, Performance: Chris Berger, Junias Schlenker, Philine Schütte, Katarina Zill, Maximilian Zschiesche Dramaturgie: Yoreme Waltz, Regieassistenz: Philine Schütte.
Eine Produktion von Ferdinand Waltz in Koproduktion mit dem Werkraum e.V. Karlsruhe, gefördert durch das Kulturamt I Kulturbüro der Stadt Karlsruhe.


Zur Webseite der Veranstaltung

Alter Schlachthof Pförtnerhäuschen

Alter Schlachthof 9 und 59, 76131 Karlsruhe

Zur ersten Kulturnacht im September 2010 entstand die Ausstellungsreihe in den ehemaligen Pförtnerhäuschen des Alten Schlachthofs. Seither haben über 50 Künstler in den Häuschen ausgestellt. Von Juni bis Dezember 2023 fanden hier im monatlichen Wechsel Ausstellungen des Deutsch-Französisches Ausstellungsprojekt Correspondanz statt. Geplant ist die Weiterführung des Projektes auch in 2024. Um den Ausstellungsräumen mehr Geltung zu verschaffen, wurden die Pförtnerhäuschen im Dezember 2010 mit leuchtenden Kuppeln versehen. Größe und Proportionen der Kuppeln sind den ursprünglichen Dächern, die auf einem historischen Foto belegt sind, nachempfunden. Die neuen Kuppeln sind als temporäre Architektur aus einer Holz- Innenkonstruktion mit Gewebeplanen überspannt gebaut. Nachts leuchten sie in unterschiedlichen Farben.

Der Einblick in den kleinsten Ausstellungsraum Karlsruhes ist, da er jederzeit von außen einsehbar ist, täglich 24 Stunden gegeben.

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productions performing arts

productions performing arts ist ein von Ben Rentz und Yoreme Waltz gegründetes Produktionsbüro zur Unterstützung, Beratung und Entwicklung der Arbeit von AkteurInnen aus den freien darstellenden Künsten. ChoreographInnen, RegisseurInnen, TänzerInnen sowie PerformerInnen können sich über das Büro organisatorisch, finanziell oder dramaturgisch kontinuierlich oder punktuell bei Projekten beraten und betreuen lassen.

Darüberhinaus entwickelt und kuratiert productions performing arts Formate für Recherche, Experiment, Austausch und Vernetzung und dokumentiert künstlerische Produktionen.

Webseite des Veranstalters (https://www.instagram.com/productions_performing_arts/)

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Telefon: 0179-2975673

Bruchweg 32, 76187 Karlsruhe

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